Ängsten wirksam begegnen

Die Corona-Krise mit all ihren Ungewissheiten, Einschränkungen und der konkreten Bedrohung eines schweren Krankheitsverlaufs macht uns allen zu schaffen. Besonders schwer lastet dies aber auf Menschen, die auch vor Covid-19 bereits an einer Depression litten. Sollten Sie hierzu gehören oder in Ihrem Umfeld Angehörige oder Bekannte haben, die davon betroffen sind, finden Sie im Folgenden Hilfe und Unterstützung.
Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden.

Veranstaltungen in Kooperation mit dem „Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück“

Wege aus der Depression Veranstaltung im Rahmen des Bündnisses gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück e. V. Kooperation: Clemens-August-Klinik Neuenkirchen

2017 gab es über 630.000 Menschen, die in Deutschland wegen einer Depression arbeitsunfähig waren. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit betrug 70 Tage. Die Depression ist somit nicht nur eine häufige Erkrankung, sie hat auch erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen und deren Familien. In der Gesellschaft ist dennoch häufig wenig Wissen über den Ursprung oder die Behandlung einer Depression vorhanden. Mythen und manchmal auch Vorurteile bestehen weiterhin, PatientInnen und ihr Umfeld fühlen sich oft hilflos. Symptome werden spät erkannt, und Hilfe wird ebenso spät angenommen. Ein zu großer Teil der depressiven Menschen in unserem Lande nimmt trotz guter Angebote weiterhin gar keine Behandlung auf.
Dr. Scholand geht in seinem Vortrag auf verschiedene Aspekte der Depressionsentstehung und die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten ein. 20B6115 Vortrag


Beginn: Mittwoch, 02.12.2020, 19:00–21:15 Uhr, Ort: VHS, Bergstr. 8, 49076 Osnabrück, Eintritt frei!


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