Traumfänger; Foto: auf pixabay.de

4. Dezember | Zwei Wölfe im Herzen

Ein alter Indianerhäuptling saß in seinem Zelt, neben ihm sein Enkel. Die Familie hatte eine Tragödie erlebt, und der alte Mann trug schwer an seiner Trauer.

»Ich fühle mich, als kämpften in meinem Herzen zwei Wölfe miteinander«, erklärte er dem Jungen, » einer ist aggressiv, von Hass erfüllt und sinnt auf Rache. Der andere empfindet tiefe Liebe, ist voller Mitgefühl und will vergeben. « Darauf der Enkel: »Und welcher Wolf wird gewinnen, Großvater?« »Der, den ich füttere.«

(Verfasser unbekannt)

Die Geschichte nutze ich oft in meinen Beratungen, um deutlich zu machen, dass wir auf unsere Gefühle und Gedanken Einfluss nehmen können. Wir können uns bewusst zur Angst, zur Wut, zum Selbstmitleid wie auch zur Freude, Heiterkeit und zur Zuversicht lenken. Zu jedem Gefühl gibt es eine Erinnerung.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in dieser von Sorgen und Angst behafteten Pandemiezeit täglich an gute und zufriedene Zeiten in Ihrem Leben erinnern und sich mit diesen Erinnerungen „füttern“.

Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen
Doris Ostermann

 

Beitrag eingereicht von: Doris Ostermann
Foto: Free-Photos auf pixabay.de


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